14.07.2017, Hamburg

Richtfest „Alter Wall Hamburg“: Neuer Boulevard für Handel, Kontor und Kunst

  • 150 Meter lang, 30.000 Quadratmeter, 13 Ebenen mitten in Hamburgs City
  • Hamburgs Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen betont die Bedeutung für das BID Nikolai-Quartier
  • 40 Prozent Bürofläche vermietet, Mietgespräche für Einzelhandel in der finalen Phase

In Hamburg fand heute das Richtfest eines der aktuell bedeutendsten innerstädtischen
Bauvorhaben statt: dem Projekt „Alter Wall Hamburg“ mit fünf zusammenhängenden Gebäuden
aus der Zeit um 1900. Sie liegen in direkter Nachbarschaft zum politischen Zentrum der Freien
und Hansestadt Hamburg, dem Rathaus. Der Immobilien-Projektentwickler Art-Invest Real Estate
verwandelt den Alten Wall bis Herbst 2018 in einen neuen Boulevard für Fußgänger mit
Einzelhandel, Gastronomie, Büros und dem Bucerius Kunst Forum, inklusive öffentlicher
Tiefgarage, Brücke über das Alsterfleet und Kunst im öffentlichen Raum. Generalunternehmerin
ist die Strabag-Tochter Ed. Züblin AG. Das Projekt ist wichtiger Bestandteil des Business
Improvement Districts (BID) Nikolai-Quartier – das größte innerstädtische BID Europas.

Unter den Gratulanten war Hamburgs Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Dr. Dorothee
Stapelfeldt, die die Bedeutung des Projektes für die Hamburger City und das BID Nikolai-Quartier
unterstrich.

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Der ‚neue‘ Alte Wall bewahrt Tradition und bringt Moderne
mit dieser im Herzen der Hamburger Innenstadt zusammen. Er wird wieder ein Ort des Handels,
erhält die klassischen Kontorhäuser und stärkt die Kunst. Die Gebäude erhalten eine wunderbar
restaurierte Fassade und ein neues Inneres, das sich für die Bevölkerung erstmals wieder öffnet
und eine neue Wegeverbindung über die Alster zum neuen Wall herstellt.
Für die Hamburgerinnen und Hamburger bedeutet es, dass sie sich nicht nur über eine neue
Flaniermeile freuen können, sondern ein Stück historisch gewachsenes Hamburg in neuem Glanz
zurückerhalten.“

Die Architekten-Sozietät gmp hat das Projekt unter Regie des Chef-Architekten Prof. Dr. Volkwin
Marg geplant: 150 Meter lang, denkmalgeschützte Fassaden, 13 Ebenen mit drei für Einzelhandel
(10.000 m2) und Kunstmuseum (ca. 3.000 m2), sechs für Büros (18.000 m2) und vier Etagen für
die Tiefgarage (223 Plätze). Highlight ist ein sechs Etagen hohes Atrium für lichtdurchflutete
Büroflächen – möglich durch ein rund 90 Meter langes, mittiges Glasdach. Diese sind aktuell zu
rund 40 Prozent vermietet. Die Vermietung der Einzelhandelsflächen hat kürzlich begonnen, die
Hamburger können sich auf einen attraktiven und hochwertigen, speziell auf den Ort
zugeschnittenen Mietermix freuen.

Den Dreiklang „Handel, Kontor und Kunst“ krönt das neue Bucerius Kunst Forum – ein
renommiertes Ausstellungshaus mit Leihgaben aus den großen Museen der Welt und rund
200.000 Besuchern jährlich. Es zieht im Herbst 2018 ins Zentrum des Gebäudeensembles und
hat für die nächsten 30 Jahre rund 3.000 Quadratmeter Flächen angemietet. Durch drei
verschiedene Zugänge – über die Fleet-Brücke vom Neuen Wall, die Bucerius-Passage vom Alten
Wall und die Tiefgarage – wird es zentraler Teil des Gesamtkonzeptes.

Johannes Lichtenthaler, Niederlassungsleiter Hamburg und Partner bei Art-Invest, beschreibt die
Projekt-Vision: „Vor unserem geistigen Auge sehen wir einen neuen Boulevard voller Passanten,
flanierende Touristen, Hamburger Kaufleute, Kontore mit Alsterblick sowie Räume für Kultur,
Mode und angenehmes Verweilen. Schritt für Schritt wird die Vision nun bis zum Herbst 2018
Wirklichkeit.“

Art-Invest Hamburg ist spezialisiert auf Projekte, die hinsichtlich Historie, Denkmalschutz und
Lage besonders herausfordernd sind. So entwickelt das Unternehmen aktuell das „Alsterfoyer“
am Jungfernstieg/Große Bleichen, ein teilweise historisches vierteiliges Gebäudeensemble, zu
dem auch ein Bankenpalais vom Hamburger Architekten Martin Haller aus 1899 gehört.

Bildquelle: Imageagency.com

Kontakt:

im Auftrag der Art-Invest Real Estate
JDB MEDIA GmbH
Wencke Menck | Sarah Goll
Telefon: 040 468832-75 und -77
E-Mail: menck@jdb.de | goll@jdb.de

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