Downtown im Wandel

Direkt am Hamburger Rödingsmarkt baute der Baumwollhändler Wilhelm Klöpper zur Jahrhundertwende eine repräsentative Adresse für sein Baumwollunternehmen - und schuf damit zugleich einen völlig neuen Gebäudetyp für Hamburg: das Kontorhaus. Eine moderne Ausstattung verwandelt die loftartigen Geschosse in zukunftsweisende Arbeitswelten.

Klöpperhaus

Klöpperhaus Fakten

NameKlöpperhaus
ProjektartRefurbishment
LageRödingsmarkt 9, Hamburg-Neustadt
Grundstück1.508 m²
FlächeBruttogeschossfläche 11.180 m²
NutzungOffice / Retail
ErworbenQ4 2013
FertigstellungQ4 2016
VerkaufVerkauft an Cornerstone Core Fund TopCo S.C.A.
ArchitekturbüroMSM Meyer Schmitz-Morkramer Rhein GmbH & Kunst + Herbert, Büro für Forschung und Hausbau

Klöpperhaus Film

Klöpperhaus Galerie

Klöpperhaus im Detail

Downtown im Wandel

Downtown Hamburg verwandelt sich – und das Klöpperhaus ist mittendrin. Auf einer Grundfläche von 17 Fußballfeldern verwandelt der Business Improvement District Nikolaiquartier (BID) mit diversen Neugestaltungsmaßnahmen die Innenstadt. Vom Klöpperhaus zum ersten Hafenkai ist es nur eine U-Bahn-Haltestelle, der Jungfernstieg liegt wenige Fußminuten entfernt und die Elbphilharmonie entfaltet ihre spektakuläre Silhouette in Sichtweite.

 

Gründergeist wohnhaft

Nirgendwo in Hamburg ist der Gründergeist so zu Hause wie am Rödingsmarkt. Einst lag hier die Wiege der Kaufmann City. Niederländische Siedler legten im 12. Jahrhundert Fleete und Straßen für den Warentransport vom Hafen in die Innenstadt an. Mit dem Bau der Speicherstadt im 19. Jahrhundert wurden viele Fleete obsolet – und zugeschüttet. Die U3 verkehrt heute, wo einst die Schuten zwischen Stadt und Hafen verkehrten.

 

Ein Schloß für den Workspace

Sieben Stockwerke Jugendstil mit verspielten Ornamenten und liebevoll restaurierten Details verleihen dem monumentalen Gebäudekomplex historische Patina – dahinter eröffnen sich modernste Arbeitswelten. Auf allen sieben Etagen lassen sich individuell maßgeschneiderte Arbeitsplatzkonzepte gestalten. Aus separaten Workstations werden im Handumdrehen offene Büroflächen und umgekehrt. Je nach Arbeitslage können die Räumlichkeiten sogar geteilt oder abgetrennt werden.

 

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