Haller Haus, Hamburg

Hanseatische Architektur

Die Commerzbank zählt zu den schönsten Bankgebäuden, die der Architekt Martin Haller seiner Geburtsstadt vermachte – heute wird der Bankpalast mit viel Liebe zum Detail für das Banking von morgen modernisiert.

Haller Haus Fakten

Name: Haller Haus
Projektart: Investment
Lage: Jungfernstieg 22-24, 20354 Hamburg
Area: 5.700 m²
Nutzung: Büro, Einzelhandel, Bank
Fertigstellung: 2019
Verkauf: nicht vorgesehen
Entwurf: Art-Invest und LH Architekten, Hamburg
Ort: Hamburg

HALLER HAUS IM DETAIL

Entree zum Stieg

Der prächtige zweigeschossige Kassensaal im Zentrum des Gebäudes ist ein Manifest der Kaiserzeit. Zukünftig gelangen Mitarbeiter und Kunden durch ein ebenerdiges Hauptportal über eine großzügige Freitreppe in die Kassenhalle mit den angrenzenden Büro- und Konferenzbereichen.

Hanseatische Architektur

Im Baujahr 1899 schüttelte man noch den Kopf wie man ein Bankgebäude so weit von der Börse entfernt bauen könne. Doch Martin Haller setzte sich mit seiner Initiative für die Dresdner Bank durch an der repräsentativen Binnenalster eine Filiale zu bauen. Gegenüber dem protzigen Overstatement des benachbarten Hamburger Hof-Hotels übt sich der Bau in vornehmer Zurückhaltung. Er passte sich in der Fernwirkung sogar den Gesimslinien des neuen Rathauses an, ohne dieses übertrumpfen zu wollen – er war schließlich sein Architekt.

Zentral im Alsterfoyer

Das Haller Haus liegt direkt im Vorraum zur Alster. Es verleiht Hamburg seine besondere Persönlichkeit und das unverkennbare Gesicht der Hamburger Innenstadt – und einer der Gründe, warum die Hansestadt auch „die schönste Stadt der Welt“ genannt wird. 86 Millionen Tagesgäste und 12 Millionen Übernachtungen pro Jahr sprechen für sich.