Wolkenbügel

Wolkenbügel Fakten

NameWolkenbügel
ProjektartInvestment
LageFranziusstr.5 / Am Handelshafen 2-4, 40221 Düsseldorf
Grundstück2.946 m²
Flächeca. 7.293 m²
Stellplätze130 Stellplätze
NutzungBüro, Eventfläche
ErworbenNovember 2016

Der Düsseldorfer Hafen hat sich von einem Handelsplatz zu einem Umschlagplatz der Ideen gewandelt. Grosse Architektennamen überragen die alten Verladekräne.
David Chipperfield, Frank Gehry und Renzo Piano zählen zu den Stararchitekten, die mit ihren Bauten die Formsprache der Architektur erweitern - und so der Kreativität eine Heimat schaffen: den MedienHafen. Der Wolkenbügel ist die aussergewöhnliche Landmarke an seinem südlichen Kopfende.

Wolkenbügel im Detail

Raum in der Schwebe

1926 sorgte der Wolkenbügel auf der Großen Berliner Kunstausstellung erstmals für Furore. Der russische Himmelstürmer, Grafiker und Architekt El Lissitzy (1890-1941) schuf mit seinem Entwurf ein radikales Gebäude. Als Gegenentwurf zu den New Yorker Wolkenkratzern, entdeckte er die schwebende Horizontale. Wansleben Architekten (Köln) realisierte rund 80 Jahre später zur Jahrtausendwende das kühne Konzept. Resultat: Ein 35 Meter langer, kranartig auskragender Brückenträger, der selbstragend auf 7. 293 m² modernste Büro – und Eventflächen verbindet.

 

ANKERPLATZ FÜR MEDIEN 

In Zeiten des Strukturwandels drohte der Düsseldorfer Wirtschaftshafen zu versanden. Doch die Stadt, die den Anker im Stadtwappen führt, schuf mit der Vision des MedienHafens einen Weg das Schifffahrtserbe in eine digitale Zukunft zu überführen. Der Hafen avancierte zu einem Vorzeige-Viertel, in dem heute Medien, Kommunikation, Werbung und Gastronomie zu Hause sind. Das 2.964 m² Grundstück am Handelshafen 2-4 ist Teil dieser Vision, die der Wolkenbügel aus Brückenträger, Veranstaltungshalle und dem zum Bürogebäude umgebauten, denkmalgeschützten Pumpenhaus herausragend verkörpert.

 

Schnell an der Kaikante

Der MedienHafen ist exzellent angebunden über Straßenbahn, Busse und Individualverkehr. Vom Hauptbahnhof bis in den MedienHafen braucht man mit der Bahn eine Viertelstunde, die Rhein-Bahn verkehrt im Zehnminutentakt zu den neuen Straßenbahnstationen “Speditionsstraße” und “Medienhafen, Kesselstraße”.